Der Datenlogger war vom 23. September 2006 bis zum 19. Oktober 2012 für über 6 Jahre im Einsatz.
Für die Wetterstation an der DHBW Ravensburg Campus Friedrichshafen habe ich einen Datenlogger zum Anschluß des kalibrierter Temperatur- und Luftfeuchtesensors aufgebaut.
Realisiert mit einem Sensirion SHT75-Sensor,
einem SMARTEC SMT 160-30, einem PT100 (IEC 60751 Klasse AA) mit
SMARTEC UTI-Interface und einem
Microchip PIC 18F2550.
Die Temperatur- und Feuchtesensoren in zwei Meter Höhe sind unter einer Lamellenschutzhütte
untergebracht.
Der dritte Temperatursensor dient zur Erfassung der (Minimum-)Temperatur in 5 cm Höhe über Erdboden.
Daher ist dieser ohne Strahlungsschutz aufgestellt.
Ein Eingang für einen Regensensor und ein Zähler für einen Regenmesser sind ebenfalls vorhanden. Da die Datenleitung eine größere Strecke zu überwinden hat kommt eine RS485-Schnittstelle zum Einsatz.

Schaltplan des Datenloggers mit PIC 18F2550. Daten werden über eine RS485-Schnittstelle ausgegeben.
Das Programm ist mit MPLAB und MPLAB-C18 entwickelt. Hier der aktuelle Quelltext.
![]() |
SHT75 Sensor mit Kalibrier-Zertifikat
und Datenblatt:
|
![]() |
SMT 160-30 Sensor:
Letzte eigene Kalibrierung am 20.08.2010: Der Schmelzpunkt von Eis aus destilliertem Wasser (sehr viel Eis, wenig Wasser, bewegt) ist mit 0,03 °C gemessen worden. |
|
PT100 (IEC 60751 Klasse AA) mit Smartec UTI und Vishay Ultra-Präzisionswiderstand (0,01% und 0,2 ppm/°C). |
![]() Schaltplan Smartec UTI mit PT100 und Referenzwiderstand |
![]() Aufbau Smartec UTI mit PT100 und Referenzwiderstand |

Platine des Datenloggers der Wetterstation an der DHBW Ravensburg Campus Friedrichshafen (noch ohne PT100/UTI-Anschluss).
Die Daten werden auf einem Linux-Server aufgezeichnen und verarbeitet.

Datenlogger der Wetterstation an der DHBW Ravensburg Campus Friedrichshafen im Schaltschrank.