Hier sehen Sie das aktuelle Wetter in Friedrichshafen auf einen Blick. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Niederschlag, Globalstrahlung, Sonnenscheindauer, Luftdruck und Wind.
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Weiter Informationen, Bilder, Filme und Diagramme gibt's direkt auf den Webseiten der DHBW |
Und hier erhalten Sie einen Einblick wie und wo genau gemessen wird. Die Wetterstation ist weitestgehend nach dem Guide to Meteorological Instruments and Methods of Observation
der World Meteorological Organization aufgebaut und betrieben.
Es gibt aber teilweise noch Abweichungen bzw. die Station ist noch nicht vollständig.

Wetterstation DK0TE in Friedrichshafen.
Für die Wetterstation ist ein kalibrierter Temperatur- und Luftfeuchtesensor aufgebaut worden.
Realisiert mit einem Sensirion SHT75-Sensor,
einem SMARTEC SMT 160-30, einem PT100 (IEC 60751 Klasse AA) mit
SMARTEC UTI-Interface und einem
Microchip PIC 18F2550.
Die Temperatur- und Feuchtesensoren werden vor Strahlung geschirmt und aktiv belüftet in einem Aspirator untergebracht.
Der zweite Temperatursensor dient zur Erfassung der Temperatur in 5 cm Höhe über Erdboden und ist der Strahlung direkt ausgesetzt.
Ein Eingang für einen Regensensor und ein Zähler für einen Regenmengenmesser sind ebenfalls vorhanden. Da die Datenleitung eine größere Strecke zu überwinden hat kommt eine RS485-Schnittstelle zum Einsatz.

Schaltplan der Wetterstation mit PIC 18F2550. Daten werden über eine RS485-Schnittstelle ausgegeben.
Das Programm ist mit MPLAB und MPLAB-C18 entwickelt. Hier der aktuelle Quelltext.
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SHT75 Sensor mit Kalibrier-Zertifikat
und Datenblatt:
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SMT 160-30 Sensor:
Letzte eigene Kalibrierung am 20.08.2010: Der Schmelzpunkt von Eis aus destilliertem Wasser (sehr viel Eis, wenig Wasser, bewegt) ist mit 0,03 °C gemessen worden. |
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PT100 (IEC 60751 Klasse AA) mit Smartec UTI und Vishay Ultra-Präzisionswiderstand (0,01% und 0,2 ppm/°C). |

Aufbau mit einem Sensirion SHT75-Sensor, einem
SMARTEC SMT 160-30 Sensor und einem
Microchip PIC 18F2550.

Schaltplan Smartec UTI mit PT100 und Referenzwiderstand

Aufbau Smartec UTI mit PT100 und Referenzwiderstand

Platine der kompletten Wetterstation (noch ohne PT100/UTI-Anschluss)

Wetterstation im Aussengehäuse.

Hier ist der Aufbau des Strahlungsschutzes für die Temperatur-
und Feuchtesensoren beschrieben.

Als Regenmelder ist ein Modell von Conrad eingesetzt.

Da Conrad dieses Gerät so nicht mehr verkauft hier der Schaltplan.

Ein selbst entwickelter Regenmesser ist angeschlossen.
Es ist aber auch möglich einen einfacheren Regenmesser wesentlich zu verbessern und diesen dann zu nutzen. Siehe Regenmesserheizung oder Regenmesser mit Heizung und großem Trichter.

Eigenbau Laser-Niederschlagsmonitor.

An der Spitze des Antennenmasts waren zwei Anemometer angebracht.
Ein selbst entwickeltes Ultraschall-Anemometer und ein Schalenanemometer.
Beide Anemometer befanden sind in einer Höhe von 10 Meter über dem Dachfirst (28m über Grund).

Gerade wurde das Schalenanemometer durch ein Ultraschall-Anemometer (Lufft Ventus-UMB) ersetzt.
Sobald die Weiterentwicklung des Ultraschall-Anemometers fortgeschritten ist wird wieder eine
Erprobung an dieser Stelle statfinden.

Elektronischer Eigenbau-Barometer.



Die Wetterstation läuft an einem qualifizierten Standort.

Dieses Kipp & Zonen CMP21 (ISO 9060 [WMO] "Secondary Standard") ist natürlich nicht selbst gebaut aber
eine gute Grundlage künftig selbst entwickelte Solarmessgeräte zu kalibrieren.